15. Tag der Diakonin
Den Tag der Hl. Katharina von Siena, den 29. April, hat der Katholische Deutsche Frauenbund 1998 zum 'Tag der Diakonin' ausgerufen. Dieser Tag soll den Anliegen und Berufungen der Frauen in der Kirche gewidmet sein. Außerdem möchte er die sozial-caritativen Aufgaben in den Pfarrgemeinden, die vor allem von Frauen getragen werden, stärker in das Bewusstsein der Gemeinde- und Kirchenmitglieder rufen.
Vorbild Katharina von Siena
Der 29. April ist der Todes- und Gedenktag der Hl. Katharina von Siena, die im ausgehenden 14. Jahrhundert sich voller Hingabe um Kranke, Arme und Ausgestoßenen kümmerte. Sie war eine gläubige, mystische und mutige Frau, die immer wieder öffentlich auf kirchliche, gesellschaftliche und politische Missstände hinwies und Kritik am Handeln der Verantwortlichen äußerte. Neben
ihren sozialen und karitativen Tätigkeiten beriet sie Bischöfe, Päpste und Politiker und trat als Vermittlerin bei Friedensverhandlungen auf. Im Jahr 1461 sprach Papst Pius II. sie heilig, Papst Paul VI. ernannte sie 1970 zur Kirchenlehrerin und Johannes Paul II. 1999 zur Schutzheiligen Europas.
Jedes Jahr bereiten KDFB-Gruppen anlässlich des Tages der Diakonin bundesweit besondere Gottesdienste und Veranstaltungen vor, auch im KDFB Diözesanverband München und Freising.
Hier können Sie sich informieren: Diözesane Termine 2012, Berichte zum Tag der Diakonin 2011, Informationen des KDFB Bundesverbandes
Partnerschaftlich Kirche sein - Zentrale Veranstaltung in Ulm
Erstmals feiert der KDFB den Tag der Diakonin am 29. April 2012 auch mit einer bundesweiten Veranstaltung in Ulm. Sie steht unter dem Thema „Partnerschaftlich Kirche sein“ und findet in der Kirche und im Gemeindehaus St. Michael zu den Wengen statt. Alle KDFB-Frauen sowie interessierte Frauen
und Männer aus Kirche und Gesellschaft sind herzlich eingeladen!
Näheres zu diesem Termin erfahren Sie hier. Veranstalter ist der KDFB Bundesverband, der KDFB Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).
Aus unserer Geschichte: Katholische Diakoninnen
Die Gründerin des Frauenbundes in München, Ellen Ammann, begann 1916 mit dem Aufbau einer kleinen geistlichen Gemeinschaft. Nach dem Vorbild der neutestamentlich bezeugten Diakoninnen wollte die Gruppe ihren Glauben, ihre Fähigkeiten und materiellen Möglichkeiten dazu einsetzen, aus dem Auftrag Jesu heraus die "tätige Liebe" zu leben.
1919 bestätigte der Münchner Erzbischof Kardinal Faulhaber offiziell die Gründung der „Vereinigung Katholischer Diakoninnen“. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Vereinigung aus kirchenrechtlichen Gründen in das Säkularinstitut "Ancillae Sanctae Ecclesiae" (Dienerinnen der heiligen Kirche) umgewandelt.
Die Glaubens- und Lebensgemeinschaft ASE wirkt noch heute. mehr ...

