Katholischer Deutscher Frauenbund
Jahresthema 2008

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KDFB München und Freising » Projekte » Tag der Diakonin

19. Tag der Diakonin

Den Tag der Hl. Katharina von Siena, den 29. April, hat der Katholische Deutsche Frauenbund 1998 zum 'Tag der Diakonin' ausgerufen. Dieser Tag soll den Anliegen und Berufungen der Frauen in der Kirche gewidmet sein. Außerdem möchte er die sozial-caritativen Aufgaben in den Pfarrgemeinden, die vor allem von Frauen getragen werden, stärker in das Bewusstsein der Gemeinde- und Kirchenmitglieder rufen.

 

Katharina v. Siena, Ikone

Vorbild Katharina von Siena

Der 29. April ist der Todes- und Gedenktag der Hl. Katharina von Siena, die im ausgehenden 14. Jahrhundert sich voller Hingabe um Kranke, Arme und Ausgestoßenen kümmerte. Sie war eine gläubige, mystische und mutige Frau, die immer wieder öffentlich auf kirchliche, gesellschaftliche und politische Missstände hinwies und Kritik am Handeln der Verantwortlichen äußerte. Neben

ihren sozialen und karitativen Tätigkeiten beriet sie Bischöfe, Päpste und Politiker und trat als Vermittlerin bei Friedensverhandlungen auf. Im Jahr 1461 sprach Papst Pius II. sie heilig, Papst Paul VI. ernannte sie 1970 zur Kirchenlehrerin und Johannes Paul II. 1999 zur Schutzheiligen Europas.

 

Jedes Jahr bereiten KDFB-Gruppen anlässlich des Tages der Diakonin bundesweit besondere Gottesdienste und Veranstaltungen vor.

 

Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten und Gesprächen
im Diözesanverband München und Freising:

Di 25. April 2017, 20 Uhr | Oberammergau, Pfarrheim, Herkulan-Schwaiger-Gasse 5

Mi 26. April 2017, 19.30 Uhr | Mößling bei Mühldorf

Do 27. April 2017, 19 Uhr | Bad Aibling

Sa 29. April 2017, 19 Uhr | Bernau

Sa 29. April 2017, 18.30 Uhr | München, Verklärung Christi

Weitere Informationen
Aus unserer Geschichte: Katholische Diakoninnen sind keine Neuerfindung

Die Gründerin des Frauenbundes in München, Ellen Ammann, begann 1916 mit dem Aufbau einer kleinen geistlichen Frauen-Gemeinschaft. Nach dem Vorbild der neutestamentlich bezeugten Diakoninnen wollte die Gruppe ihren Glauben, ihre Fähigkeiten und materiellen Möglichkeiten dazu einsetzen, aus dem Auftrag Jesu heraus die "tätige Liebe" zu leben.

1919 bestätigte und unterstützte der Münchner Erzbischof Kardinal Michael Faulhaber offiziell die Gründung der „Vereinigung Katholischer Diakoninnen“. Nach dem 2. Weltkrieg wurde diese Gemeinschaft aus kirchenrechtlichen Gründen in das Säkularinstitut "Ancillae Sanctae Ecclesiae" (Dienerinnen der heiligen Kirche) umgewandelt.

 

Diese Glaubens- und Lebensgemeinschaft ASE wirkt noch heute. mehr ...

Letzte Änderung: 30.03.2017