Katholischer Deutscher Frauenbund
Jahresthema 2008

Lorem ipsum
mehr
Mitgliederlogin

Benutzer:
Kennwort:
KDFB München und Freising » Wir über uns » Geschichte » Kurzbiografie Ellen Ammann

Kurzbiografie

Ellen Ammann,
Gründerin des Katholischen Frauenbundes in München

zurück zur Geschichte
 

1.7.1870         

Geburt in Stockholm als Ellen Sundström, protestantisch getauft

11.6.1881       

Konversion der Mutter zur katholischen Kirche

24.5.1884       

Ellens Erstkommunion

18.5.1888       

Abitur

1888/89         

Aufenthalt bei Familie Heeremann auf Schloss Surenburg in Westfalen

24.10.1889     

Tod des Vaters

***

22.11.1889     

Dr. med. Ottmar Ammann zieht nach Stockholm zur Weiterbildung in schwedischer Heilgymnastik

4.4.1890         

Karfreitag, Verlobung Ellen Sundströms mit Dr. med. Ottmar Ammann

4.10.1890       

Hochzeit in St. Eugenia, Stockholm; Übersiedlung nach München

wirtschaftliche Betreuung der Privatklinik des Ehemanns

1892-1903     

Geburt der Kinder, fünf Söhne und eine Tochter

***

1895               

Beginn der Mitarbeit im Marianischen Mädchenschutzverein (heute In Via)

1897-1918     

Ellen Ammann initiiert in München die erste Kath. Bahnhofsmission Deutschlands

16.11.1903     

Gründung des Kath. Frauenbundes (KFB, heute KDFB) in Köln

24.08.1904     

Ellen Ammann tritt als Rednerin beim Regensburger Katholikentag auf

8.11.1904       

Referentin auf der 1. Generalversammlung des KFB in Frankfurt a. Main

6.12.1904     

Gründung des ersten Münchner Zweigvereins des KFB (heute KDFB); Wahl zur 1. Vorsitzenden

4.-6.11.1906  

Gastgeberin der 11. Generalversammlung des KFB in München

***

1909               

Anfänge der Sozial-caritativen Frauenschule in der Theresienstraße 25 
(heute Katholische Stiftungsfachhochschule in München-Haidhausen)

23.9.1911       

Ellen Ammann veröffentlicht zum ersten Mal ihre Idee vom „Dritten Beruf“ 
(soziale Arbeit als professioneller Beruf)

6.12.1911       

Gründung des Bayerischen Landesverbandes des KFB (heute KDFB)

1912               

Die Sozial-caritative Frauenschule ist als zweisemestrige Unterrichtsanstalt etabliert

***

4.10.1914       

Beginn des Drittordensnoviziats der Franziskaner

8.12.1914       

Empfang des päpstlichen Ordens „Pro Ecclesia et Pontifice“

1914-1918      

Mitarbeit in der Kriegsfürsorge,

Ellen Ammann leitet den 5. Wohlfahrtsbezirk „Türkenstraße“

1916               

Die Frauenschule wird zweijährige Unterrichtsinstitution

1.3.1916         

Ellen Ammann legt die Drittordensprofess ab

3.5.1916         

Beginn des Aufbaus einer eigenen geistlichen Gemeinschaft

      

***

7.11.1918 

Ausbruch der Revolution in München, Einführung des Frauenwahlrechts

12./15.11.1918   

Neuorientierung des bayer. Zentrums als Bayerische Volkspartei,

Einbeziehung der katholischen Frauenführerin Ellen Ammann

12.1.1919       

Landtagswahl: Ellen Ammann wird Abgeordnete

10.10.1919     

Gründung der „Vereinigung Katholischer Diakoninnen“ vor Erzbischof Faulhaber (heute Säkularinstitut Ancillae Sanctae Ecclesiae, München)

8./9.11.1923   

Mobilisierung des Widerstandes gegen den Hitler-Putsch

1924-1933     

Die Bayerische Volkspartei kommt in Koalition mit anderen Parteien an die Regierung, zunehmende Gefährdung dieser Regierung durch Hitlers Nationalsozialismus

***

22.11.1932     

letzte Landtagsrede Ellen Ammanns

23.11.1932     

Tod in der ersten Stunde nach Mitternacht

25.11.1932     

Begräbnis im Südfriedhof



Quelle: Neboisa, Marianne: Ellen Ammann. Dokumentation und Interpretation eines diakonischen Frauenlebens.
St. Ottilien 1992, S. 574 ff.

zurück zur Geschichte

Letzte Änderung: 01.06.2010