Holzkirchen – Große Spendenfreue
v.l.n.r.: Cornelia Hecker (Kassier Förderverein Notfallmedizin), Elisabeth Dasch (Vorsitzende Förderverein Notfallmedizin), Monika Sedlbauer-Hanuschik (Mitglied Kirchenverwaltung), Ivica Kustura (Mesner), Lisa Schlegl (Vorsitzende Frauenbund Holzkirchen), Barbara Glanz (Stellvertr. Vorsitzende Frauenbund)
Der Frauenbund Holzkirchen konnte wieder großzügige Spenden weitergeben.
Verschiedene Erkrankungen des Herzens können zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen und im schlimmsten Fall zum Herzstillstand führen. „In einem solchen Moment kann ein Defibrillator lebensrettend sein“, berichtet Elisabeth Dasch.
Seit kurzem hängt deshalb ein automatischer externer Defibrillator (AED) im Foyer der St. Josefskirche. Er ist für die Erste Hilfe im Notfall gedacht und so konzipiert, dass auch Laien ihn problemlos anwenden können. Häufig sind AED in öffentlichen Einrichtungen (Pfarrzentrum St. Josef) oder an viel besuchten Plätzen (z.B. am Marktplatz am Rathaus) zu finden. Auf den ersten Blick ähneln die Geräte Verbandskästen, die Farbe kann dabei variieren. Häufig sind sie rot oder gelb. Gut zu erkennen sind die Kästen aber an der Abbildung auf der Vorderseite: Sie zeigt ein Herz mit einem Blitz. Zudem weisen entsprechende Schilder darauf hin, dass sich ein Defibrillator in der Nähe befindet. Von dem tragbaren Kasten gehen zwei Kabel ab, an deren Enden sich zwei postkartengroße Elektropads befinden. Diese werden auf der Brust der betroffenen Person platziert und übertragen auf diese Weise Elektroschocks, die den Herzrhythmus korrigieren sollen. Die richtigen Stellen für die Platzierung der Pads auf dem Körper des Erkrankten sieht man auf einer Skizze des AED.
Über eine Sprachfunktion gibt das Gerät Schritt-für-Schritt-Anweisungen, man muss nur diesen folgen und kann im Grunde nichts falsch machen. „Am schlimmsten wäre es, aus Angst, etwas falsch zu machen, gar nicht zu helfen“, appelliert Elisabeth Dasch an potenzielle Ersthelfer.
Der Frauenbund Holzkirchen und der Förderverein Notfallmedizin machten es mit ihren Spenden möglich, dass nun im Foyer der katholischen St. Josefskirche ein Defibrillator hängt. Bei einem gemeinsamen Übergabetermin bedankte sich Monika Sedlbauer-Hanuschik von der Kirchenverwaltung recht herzlich bei Lisa Schlegl und Barbara Glanz vom Frauenbund, ebenso bei Elisabeth Dasch und Cornelia Hecker vom Förderverein Notfallmedizin für die großzügigen Spenden.
Für interessierte Ersthelfer haben Lisa Schlegl und Elisabeth Dasch geplant im Mai / Juni einen Schulungsabend durchzuführen. Ort und Zeit werden über die Presse rechtzeitig bekanntgegeben.
1.000 Euro Spende für brotZeit
Wenn ein Kind Hunger hat, braucht es etwa zu essen. So einfach ist das. Eigentlich. Aber viele Eltern stellt die Versorgung ihrer Kinder aus den unterschiedlichsten Gründen vor große Herausforderungen. Sozial oder ökonomisch schwierige Familienverhältnisse, belastender Schichtdienst oder Überforderung mit der Erziehung – die Gründe sind vielfältig.
Bittere Realität ist: Jedes fünfte Kind kommt hungrig zur Schule. Mangelnde Konzentration, schlechte Note, soziale Ausgrenzung und weniger Chancen auf Bildung sind oft die traurigen Folgen. Ein brotZeit-Frühstück versorgt Kinder mit der nötigen Energie, lässt Kinder konzentrierter lernen und legt somit den Grundstein für Chancengerechtigkeit.

v.l.n.r.: Petra Mooshofer (Vorstandsmitglied Frauenbund), Uschi Glas (Aufsichtsratsvorsitzende brotZeit e.V.), Andrea Wahnschaffe (Schriftführerin)
Vor Schulbeginn gibt es an derzeit 470 Grund- und Förderschulen in ganz Deutschland ein kostenloses Schulfrühstück, allein in München gibt es dieses Projekt an 35 Schulen. Engagierte Seniorinnen und Senioren begleiten die Kinder als Frühstückshelfer, warten mit einer stärkenden Mahlzeit am Morgen auf ihre Schützlinge und sind verständnisvolle Ansprechpartner.
Der Verein brotZeit trägt sein Programm bereits im Namen. Es geht um „Brot“ und „Zeit“. „Die Gründe, warum ein Kind zuhause kein Frühstück erhält, können wir leider nicht ändern. Aber gemeinsam dafür sorgen, dass Kinder morgens satt werden, schon. Schon mit 12,50 Euro kann ein Schulkind eine Woche frühstücken“, appelliert Uschi Glas, Aufsichtsratsvorsitzende von brotZeit e.V. an weitere Spender. Sie dankt dem Frauenbund Holzkirchen recht herzlich für die großzügig Spende.
Backe, backe Kuchen – der Pfarrer hat gerufen!
„Wer will guten Kuchen haben, der muss nur den Frauenbund fragen“, teilt Lisa Schlegl augenzwinkernd mit. Dank der Unterstützung ganz vieler Bäckerinnen, konnten wir unseren Kuchenstand beim Einweihungsfest am vergangenen Sonntag mit allerlei Leckereien bestücken. Insgesamt standen 43 Kuchen bzw. Torten zur Auswahl. Ob Schokoladen- oder Obstkuchen, mit Kirschen, Äpfel oder Mandarinen, ob Blechkuchen, Käsekuchen oder Schwarzwälderkirsch – kein süßer Wunsch blieb unerfüllt. Dazu gab es eine heiße Tasse Kaffee. Auch Weihbischof Wolfgang Bischof sowie Landtagspräsidentin Ilse Aigner ließen sich den leckeren Kuchen mit einer Tasse Kaffee schmecken.
„Mein Dank gilt allen Frauen, die zum Gelingen des Einweihungsfestes in St. Josef beigetragen haben, Danke für alle helfenden Hände, danke an alle Bäckerinnen. Ein ganz dickes Lob gilt unserer Anna Montag für die perfekte Organisation des Kuchenbüffets“, berichtet Lisa Schlegl 1.Vors. Frauenbund.
Am Ende des Tages beim Kassensturz konnte der Frauenbund außerdem stolze 1.230 Euro an Pfarrer Doll überreichen. Er bedankte sich recht herzlich bei Lisa Schlegl und allen Damen des Frauenbundes für ihr sehr großes Engagement.

Kuchentheke v.l.n.r.: Christa Schmid, Susanne Zangenfeind, Anna Montag, Christine Loher, Monika Gschwendtner-Müller

Lisa Schlegl und Pfarrer Gottfried Doll
Lisa Schlegl
